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Konzentration
Kognitive Kontrolle
Mit kognitiver Kontrolle
bezeichnet man einerseits die Fähigkeit, störende Hinweisreize
z.B. Gegnerverhalten, von den leistungsdienlichen Hinweisen, z.B. Winddreher,
in der Wahrnehmung zu trennen und realistisch wahrzunehmen. Ein Segler
mit Entscheidungskontrolle zeigt Entschlossenheit (z.B. in taktischen
Situationen). Die Ausführungskontrolle steht für das Vermeiden
unnötiger Denkprozesse (z.B. grübeln über Misserfolg,
Showeinlagen) und das schnelle und präzise Umsetzen von Handlungsplanen.
Energetisierungskontrolle
Mit Energetisierungskontrolle
bezeichnet man die Fähigkeit, die innere Anspannung immer auf einem
gleichbleibenden, leistungsbezogenen Niveau zu halten (kein Lampenfieber).
Daneben vermeidet ein guter Segler unsinnige körperliche und geistige
Anstrengungen und setzt seine Energie fur die Aufgabenlösung ein.
Personenmerkmale
Mit Personenmerkmale fasst
man die Schlüsselbausteine eines guten Seglers zusammen. Er verfügt
über sportbezogene Fertigkeiten und Bewegungsmuster und ein taktisches
Wissen und kann beides einsetzen. Er besitzt ein gutes Selbstvertrauen
in diese Fähigkeiten und zeigt Selbstverantwortung.
Übergeordnete Kontrolle
Die übergeordnete Kontrolle
sorgt dafür, dass der Segler von äusseren Rahmenbedingungen
unabhängig ist (Gegner, Leistungsdruck) und eigenständig handelt.
Emotionskontrolle
Besitzt ein Segler eine gute
Emotionskontrolle, dann gelingt es ihm, negative Gefühle (Niedergeschlagenheit,
Angst, Wut) zu dämpfen und positiv-leistungsbezogene (Freude, aber
auch Arger) anzuregen.
Antizipative Kontrolle
Die antizipative Kontrolle
vermeidet eine krampfhafte Leistungshaltung und erreicht statt dessen
eine Gesamtabstimmung des Systems Boot/Segler: Aufgehen im Boot, Flow,
Trance.
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